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Mountaimbike Helm richrtig enstellen und anpassen

Mountainbike-Helm richtig einstellen und anpassen – Step by Step

Jeder Mensch ist individuell und so individuell einstellbar sollte auch ein Fahrradhelm sein. Und genau das stellt für die Hersteller von Mountainbike-Helmen eine Herausforderung dar, denn nur ein optimal und richtig sitzender Helm bietet die volle Schutzwirkung. Leider sehen wir in unserem Alltag als Mountainbike Coaches und Guides regelmäßig Biker, die ihren Helm schlecht eingestellt haben und so im Falle eines Sturzes nicht auf die Schutzwirkung ihres Helmes vertrauen können. In diesem Artikel erfährst Du, wie Du Deinen Helm optimal einstellst und im Falle eines Sturzes optimal geschützt bist.

So stellst Du Deinen Helm richtig ein:

Augen, Ohren, Kinn und Nacken.

Diese 4 Punkte kannst Du Dir als Einstellhilfe merken und auch als Checkliste jedes Mal prüfen, wenn Du Deinen Helm vor der Fahrt auf den Kopf setzt. Bitte nimm die erste Anpassung Deines Helms vor einem Spiegel vor, so kannst Du super erkennen, wie der Helm sitzt.

Augen

  • Dein Helm soll so auf dem Kopf sitzen, dass circa 2 Finger zwischen Deiner Augenbraue und der Helmschale Platz finden.
  • Dein Helm soll gerade sitzen, also der Abstand zwischen Helm und Augenbraue soll auf beiden Seiten gleich sein.
  • Du sollst die Kante Deines Helmes bzw. Deine Sonnenblende (Visier) sehen können, wenn Du nach oben blickst.

Ohren

Um im Falle eines Unfalls das Verrutschen Deines Helmes zu minimieren, kannst Du die Position Deiner Y-Straps (Haltebänder) einstellen:

  • Der Punkt, an dem sich beide seitlichen Straps treffen soll circa 1-2 cm (ca. 1 Fingerbreit) unter Deinem Ohrläppchen sein.
  • Passe die Straps so an, dass sowohl der vordere Strap, als auch der Strap hinter dem Ohr gleichmäßig gespannt sind.

Kinn

Der Kinnriemen soll so eng wie möglich, ohne unangenehm zu sein oder Deine Atmung zu beeinträchtigen, sitzen. Stelle den Kinnriemen so ein, dass:

  • Du bei geschlossenem Mund circa 1-2 Finger zwischen Riemen und Hals bekommst.
  • Wenn Du Deinen Mund weit öffnest, einen leichten Druck auf Deinem Kopf spürst, da Dein Helm durch die Straps gegen Deinen Kopf gezogen wird.

Nacken

Am Übergang zwischen Hinterkopf und Nacken sitzt ein Verstellmechanismus, meist ein Dreh- oder ein Ratschensystem. Damit kannst Du einstellen, wie eng Dein Helm sitz:

  • Dein Helm soll so eng sitzen, dass er trotz geöffnetem Kinnriemen und vorgebeugtem Kopf nicht vom Kopf abfällt oder verrutscht.
  • Bitte beachte, bei Anstrengung kann unser Kopf leicht anschwellen, das ist ganz normal. Du kannst jederzeit nachjustieren, sobald Dein Helm zu drücken beginnt.


Dieser Mechanismus ist auch meist in der Höhe verstellbar. Er ist in der Helmschale eingeklippt und die Position kann so noch besser an Deine Kopfform angepasst werden.

Ich schaffe es nicht, den Helm richtig einzustellen! Was kann ich tun?

  • Überprüfe, ob Dein Kopfumfang auch zu Deiner Helmgröße passt. Du findest in Deinem Helm eine Größenangabe und den empfohlenen Kopfumfang.
  • Nicht jeder Helm passt zu jedem Kopf. Vielleicht solltest Du mal einen anderen Hersteller versuchen, denn wie bei Kleidung, hat jeder Hersteller seinen eigenen „Schnitt“. Ich (Berni) habe über die Jahre sehr viele Helme anprobiert, getestet und immer wieder festgestellt, das mir nicht jeder Helm passt, auch wenn er mir vom Design so gut gefallen hat 😉

Weitere Tipps für Deinen Helm:

  • Check nach Sturz: Überprüfe Deinen Helm sorgfältig, falls Du gestürzt bist und tausche ihn bei Beschädigung sofort aus.
  • Reinige Deinen Helm nur mit sanften Reinigungsmitteln (Wasser, mildes Seifenwasser)! Alles andere kann das. Material Deines Helms angreifen und die Schutzwirkung beeinträchtigen.
  • Helmpolster regelmäßig reinigen! Deine Helmpolster nehmen im Laufe der Zeit viel Schweiß und Schmutz auf. Wir waschen unsere Helmpolster regelmäßig bei 30 Grad in der Waschmaschine.
  • Helmlagerung: Vermeide direkte Sonneneinstrahlung, sehr heiße oder kalte Temperaturen. Auch die Lagerung im Auto/Bus ist auf Dauer nicht empfehlenswert.
  • UV-Strahlung: Sollte Dein Helm häufig direktem Sonnenlicht ausgesetzt sein, prüfe ihn regelmäßig und tausche ihn bei Materialveränderung aus. Direkte UV-Strahlung schädigt die chemisch verbundenen Kunststoffketten auf und zerstört Farbstoffe. Dadurch verliert Kunststoff seine Elastizität, wird rissig, brüchig und eine Versprödung setzt ein. Dein Helm bietet so deutlich weniger Schutz.

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